Unternehmen/Verwaltung

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Stress, Anspannung, Hektik und stressbedingten Arbeitsausfälle wachsen in den Unternehmen in den letzten 20 Jahren bedenklich an. Zeitdruck, Entscheidungsdruck aber auch die parallele Arbeit an verschiedenen Projekten sind schon Normalität geworden und viele Mitarbeiter machen es – aus unterschiedlichen Gründen – mit, bis es sprichwörtlich nicht mehr geht. Wer mit einer stressbedingten Erkrankung ausfällt, bleibt durchschnittlich wesentlich länger krankgeschrieben als Menschen mit anderen Erkrankungen und tut sich auch mit der Wiedereingliederung schwerer.

Dies betrifft nicht nur Industrieunternehmen, sondern auch die Mitarbeiter der Öffentlichen Verwaltung mit ihren Aufgaben.

Der Begriff Burnout („ausbrennen“) wurde in den 1970er Jahren geprägt und in seinen Anfängen eher mit den helfenden Berufen assoziiert und erst später in den 90er Jahren mit Führungskräften in Verbindung gebracht. Der Begriff Burnout wird mittlerweile sehr inflationär und vielfältig eingesetzt und betrifft mit seinen oftmals nicht genau eingrenzbaren Symptomen nahezu jede Berufsgruppe, aber auch Privatpersonen. Eher bedenklich ist die Zunahme an stressbedingten Erkrankungen bei jüngeren Menschen und vor allem bei den leistungswilligen Berufseinsteigern zwischen 27 und 40 Jahren.

Stressbedingte Erkrankungen wie Burnout können vielfältige Ursachen haben, zugrunde liegen meistens ein Zuviel an äußeren und/oder inneren Einflüssen, die nicht mehr ausbalanciert werden können. Permanente Anspannung ist oft die Folge, mit allen psychischen und physischen Symptomen, die sich dann einstellen, wenn die ständige Anspannung über einen längeren Zeitpunkt anhält.

Unternehmen und Verwaltungen haben hier eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeitern, seien dies Führungskräfte oder Mitarbeiter ohne leitende Funktionen. Auch die einzelnen Führungskräfte haben eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Untergebenen und sind angehalten, diese vor stressbedingter Erkrankung zu schützen – egal welche Aufgaben und/oder Vorgaben zu erfüllen sind. Dieser Spagat ist gerade für Führungskräfte oftmals nicht leicht zu handhaben.

Aus diesem Grund ist es sicherlich sinnvoll, wenn in einem ersten Schritt die Führungskräfte sowohl für das Thema bei sich selbst als auch bei ihren Mitarbeitern sensibilisiert werden, damit Sie ein Auge für sich und ihre Untergebenen entwickeln und korrigierend eingreifen können. Am besten gelingt das eingebettet in ein betriebliches Gesundheitsmanagement als Klammer rund um das Thema Stressmanagement und Stressbewältigung.

Entwickeln Sie mit uns Ihre Unternehmens- bzw. Verwaltungs-Strategie im Umgang mit Stress. Bereiten Sie Ihre Mitarbeiter darauf vor, dass diese Stressoren und Warnsignale frühzeitig erkennen und Regulationsstrategien entwickeln können.

Unser Basis-Angebot ist ein erster Einstieg und Ansatzpunkt.